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Samstag, 04. Februar 2012

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Presseinformation

Wirtschaftsminister im Gespräch mit den Vorständen der coop bei plaza Kiel.

Hoher Besuch im plaza SB-Warenhaus Kiel: coop-Vorstandssprecher Gerd Müller (l.), coop-Vorstandsmitglied Detlef Schmidt (2. v. l.) und Warenhausleiter Peter Jürgensen (r.) im Gespräch mit Wirtschaftsminister Jost de Jager (2. v. r.).

Positiver Trend für Ausbildungssuchende in Schleswig-Holstein.

Wirtschaftsminister Jost de Jager zum Ausbildungsstart bei der coop eG.

Zum diesjährigen Ausbildungsstart vermelden die Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein wie auch die Handwerkskammern Flensburg und Lübeck einen Anstieg der neu eingetragenen Ausbildungsverhältnissen von drei Prozent.
Die monatlichen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit über die Ausbildungsplatzsituation in Schleswig-Holstein zeigen für die Bewerberinnen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz bereits jetzt einen positiven Trend. Dieses Fazit zog Wirtschaftsminister Jost de Jager heute, am 19.08.2010, anlässlich eines Besuches bei der coop eG.

Bei gestiegenen Bewerberzahlen sei die Zahl der Ende Juli noch unversorgten Jugendlichen um elf Prozent gesunken, die Zahl der unbesetzten Stellen um zehn Prozent gestiegen. »Die Vermittlungschancen für die Jugendlichen haben sich gegenüber dem Vorjahr erheblich verbessert. Da jedoch das Ausbildungsplatzangebot und die Bewerbernachfrage je nach Branche und Region nicht immer zusammenpassen, gibt es noch viel zu tun«, sagte de Jager.

Allein bei der coop eG, mit über 6.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte schleswig-holsteinischen Arbeitgeberin im Einzelhandel, haben in diesem Jahr 339 neue Auszubildende ihre Ausbildung begonnen. Damit bildet das Unternehmen im Jahr 2010 insgesamt mehr als 860 Auszubildende aus und leistet so einen großen Beitrag für die Ausbildung junger Menschen in Schleswig-Holstein.

Ende Juli suchten noch 4.097 Bewerberinnen und Bewerber eine Ausbildungsstelle. In den Berufen Kauffrau/-mann im Einzelhandel, Verkäufer/-in und Bürokauffrau/-mann waren es 1.059 Jugendliche. Gleichzeitig sind viele Ausbildungsstellen weiterhin unbesetzt, in den genannten Berufen sind es 504 freie Plätze. Auch die coop eG bietet noch 13 freie Ausbildungsstellen.

»Ich appelliere an die Betriebe im Einzelhandel, die relativ gute Bewerberlage jetzt zu nutzen. In den nächsten Jahren wird sich der Trend auch hier drehen. Die Schulabgängerzahlen mit maximal mittlerem Abschluss werden deutlich unter dem Niveau von 2009 liegen«, so der Wirtschaftsminister. Den Jugendlichen mit dem Berufswunsch Verkäuferin und Verkäufer empfehle er als Alternative den vielseitigen Ausbildungsberuf »Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk. »Hier gibt es noch 182 mehr unbesetzte Stellen als unversorgte Bewerber«, sagte de Jager.