Wir setzen auf Öko-Strom.

 
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Freitag, 03. September 2010

Informationen für Mitglieder

Auch im September wird wieder bares Geld gespart.

Mitglied müsste man sein!

Nachhaltige Ressourcennutzung für eine bessere Welt.

Die coop eG schaltet zu 100% auf Öko-strom um.

Als traditionsreiche Genossenschaft fühlt sich die coop eG den Menschen und ihrer Heimat verpflichtet. Sie übernimmt gesellschaftliche Verantwortung und handelt seit Jahrzehnten nach ökologischen Standards.

Zum Jahresbeginn 2009 wurde die gesamte Stromversorgung aller plaza- und sky-Märkte, der Zentralen und der angeschlossenen Läger auf Öko-Strom umgestellt. Damit unterstreicht die coop eG, wie wichtig nachhaltiges Handeln ist, und setzt alles daran, auch für zukünftige Generationen notwendige Ressourcen und die Umwelt zu erhalten.

Förderung regenerativer Energien.
Die coop eG beschreitet gemeinsam mit dem Hamburger Energiedienstleister EHA neue Wege in Bezug auf das Thema »Nachhaltigkeit«. Dieses innovative Unternehmen stellt sicher, dass die coop eine hochwertige Versorgung mit Öko-Strom erhält, der hundertprozentig aus regenerativen Energiequellen bezogen wird. Bei der Auswahl des Öko-Stroms erfüllt das coop-Partnerunternehmen die Kriterien des Gütesiegels EE01 des TÜV SÜD. Damit wird eine hohe Qualität sichergestellt und der Einsatz von regenerativen Energien über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hinaus gefördert. Das heißt, der Strom wird CO2-frei und ohne radioaktiven Abfall produziert.
Die Beschaffung basiert auf dem RECS-Zertifikate-System, bei dem die Zertifikate als Erzeugungsnachweis dienen und dokumentieren, welche Menge Strom für welchen Zeitraum bei welcher Anlage gekauft wurde. Eine Doppelvermarktung ist dabei vertraglich ausgeschlossen. Der gesamte Zertifizierungsprozess wird durch das Öko-Institut als unabhängige Instanz verwaltet und überwacht.

Verpflichtung zum Zubau von Wasserkraftwerken.
Mit Hilfe der EHA, die sich außerdem dem Ausbau von Neuanlagen verpflichtet hat, fördert die coop eG zukünftig die Nutzung von regenerativen Energien. Die Gelder werden gezielt zur Förderung des Zubaus von Wasserkraftwerken eingesetzt. So stammen auch 25 Prozent des zur Verfügung gestellten Öko-Stroms aus neuen Wasserkraftanlagen, die maximal drei Jahre alt sind. Neben Wasserkraft wird zu kleinen Anteilen auch Energie aus Windkraft und Biomasse bezogen.

Die coop eG bezieht ihren Strom aus regenerativen Energiequellen und unterstützt damit aktiv den Umweltschutz.

Die ausgewählten Kraftwerke befinden sich in Norwegen und Finnland. Dazu zählen zum Beispiel die Wasserkraftwerke Dövikfoss und Geithusfoss in Norwegen sowie die Windkraftanlagen Albert Windpower plant und Oskar Windpower plant in Finnland. Um sicherzustellen, dass die Investitionen des Unternehmens direkt erneuerbaren Energien zugutekommen, müssen die Lieferanten bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Sie dürfen nur regenerative Erzeugungsanlagen besitzen, damit verhindert wird, dass es nicht zu Quersubventionen kommt und die Gelder zur Unterstützung von Atomkraftwerken etc. genutzt werden.

Reduzierung der CO₂-Emissionen bei der coop eG
Die Nachhaltigkeitsinitiative der coop eG wird durch das Umschalten auf einhundert Prozent Öko-Strom vorangetrieben. In den plaza- und sky-Märkten, den Zentralen und Lägern kann nun bei der Stromversorgung auf Energie aus fossilen Brennstoffen verzichtet werden. Jährlich benötigt die coop eG 185 Gigawatt-Stunden an Strom, die bis Ende letzten Jahres durch fossile Energieträger erbracht wurden. Dabei entstanden CO₂-Emissionen von circa 100 000 Tonnen pro Jahr. Durch den Einsatz von Strom aus regenerativen Energiequellen können diese Mengen nun in der coop-Bilanz eingespart werden. Damit setzt die coop eG neben dem Bau einer Geothermie-Anlage in Meldorf ein weiteres Zeichen und geht mit gutem Beispiel voran.